Neues aus der Bananenrepublik

Um dieses ernste Thema nicht ohne Hintergrundwissen aufzugreifen, habe ich für wissbegierige Leser erst mal einen Bloglink vom Feinsten.

Keine Sorge: die virtuellen Schläge auf das o werdet auch ihr verkraften, denn eine jüngste Studie untermauert, was Wirrwahre Wirrklichkeit da auf amüsante Weise versucht zu verklickern: In seiner Einleitung hat er etwas sehr Wesentliches angesprochen: Die Überbewertung bestimmter Vokale.

Mit dem berühmten wirrwahr`schen Satz

„Seid froh, dass wir außer dem O auch andere Vokale haben, die uns das Leben erschweren“

hat Wirrwahr die Gesellschaft vor neue Rätsel und Herausforderungen gestellt. Im Kern seiner wissenschaftlichen Aussage geht es darum, dass Deutschsprecher keine Alternativen zu ihrem Elend haben und trotzdem schauen sollten, wie sie das Beste daraus machen.

Wirrwahr hat uns die Grenzen der Sprache und damit ein Psychogramm der Teutschen Befindlichkeit aufgezeigt. Und galt Wirrwahr bislang nur als Spinner unter Spinnern, hat er sich inzwischen in Fachkreisen großes Ansehen erworben. Denn neueste Studien belegen, dass seine feinsinnigen Beschreibungen von o und E tatsächlich auf Fakten basieren.

Analysen, belegen, dass wir Deutschen uns aufgrund unserer Vokale unglücklich reden. Und auch wenn es seltsam klingt: Es ist wahr! Wir werden durch bestimmte Umlaute mürrisch! Und wer außer Wirrklich hätte es geahnt?

Ich nich! Jahrelanger Gesangsunterricht hat mich zu einer Sklavin meiner täglichen Übungen werden lassen. Mit do re mi fa so la si do oder ce de e ef ge a ha ce habe ich mir MasochistInnen-gleich, jeden Tag aufs Neue selbst mit dem Taktstock Schläge auf mein Gemüt verpasst. Aber nicht nur ich. Ganze Schulklassen und Chöre, Badewannenkünstler, diverse Ensembles, Opernsänger, Gesangsvereine, LogopädenOpfer, Schauspielschüler, Theaterdarsteller und Solisten haben die Umlaute rauf und runter gesungen und gesprochen, ohne auch nur im Ansatz zu erahnen, dass sie sich damit in ständiger emotionaler Gefahr befinden. Die Instabilität der ganzen deutschen Gesellschaft ist auf den Missbrauch der Vokale zurückzuführen.

Studien belegen übrigens, dass Katzen ähnliche Gemütsprobleme haben. Besonders das berühmte Miau hat sich als der eigentliche Auslöser kätzischer Launenhaftigkeit erwiesen.

Die eigentliche Frage ist nun: Was tun? Dichter und Denker sind verzweifelt. Ist die Basis des Zusammenseins etwa der Grund für die Unerträglichkeit des selbigen gleichen? Ist es wider die Natur des Menschen, deutsch zu sprechen? Und vor allem: Was machen wir mit den jüngst geschnürten Integrationspaketen?

Fragen über Fragen. Es wird vermutlich noch eine ganze Weile dauern, bis wir mit einer soliden Sprachreform rechnen können. Bis dahin heißt es zum eigenen Schutz: Besser öfter mal das Maul halten!

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Kommentare zu: "Deutsche Sprache – Unglückssprache" (4)

  1. Meine Katze. Eine sehr eigenwillige und dennoch anhängliche Lady, gerade mal 11 Jahre alt. Inzwischen kann sie Mäh, Mau, Iiii, Mhmm und Ääää, quieken und wiehern.

  2. Der Kleine lebt inzwischen wo anders und ist ein ganz Großer geworden. Er spricht weder Deutsch noch hat er außer Schnurrgeräuschen sonst noch was drauf… Gesunde Einstellung sag ich da nur!

  3. Ein hervorragendes Fazit: „Besser öfter mal das Maul halten!“ 😀

  4. Bleibt uns ja eh nix anderes übrig, wenn wir als Deutschsprecher trotzdem gut drauf sein wolln… Was ich mich jetzt nur sehr besorgt frage: Gilt der arge Mürrischmus auch für das geschriebene Wort?

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