Neues aus der Bananenrepublik

Ihr könnt euch vielleicht nicht vorstellen, wie sehr es ein Imkerherz freut, wenn alle Völker überlebt haben. Ich scheine irgendwie ein besonderes Händchen zu haben, denn ich mache alles anders, und offenbar alles richtig.

Meine geliebten Bienen sind mir vor 15 Jahren zugeflogen. Ich hab mich nie um sie gekümmert, sondern sie einfach machen lassen. Ich bin nur immer wieder hin, hab mit ihnen sanft geredet und sie einfach nur lieb gehabt.

Übrigens habe ich nie dieses Milbenmittel gegen die Varroa gespritzt, das angeblich unbedingt nötig sei, damit Bienen überhaupt noch eine Überlebenschance hätten. Die EU zwingt uns dazu, aber was interessiert mich die EU? Die verlangen jetzt, dass alle Imker gleichzeitig spritzen. Aber was nutzt das, wenn Bienen dadurch viel schwächer werden? Meine Bienen kommen wunderbar dagegen an. Ich hab schon mit einigen Imkern darüber gestritten. Aber ich würde mal behaupten, dass der Erfolg doch offenbar mir Recht gibt, oder etwa nicht?

In unserer Gegend gibt es seit Längerem massives Bienensterben. Aber meine Völker schwärmen allen Unkenrufen zum Trotz jedes Jahr. Seit letzten Frühling habe ich außerhalb des Bienendomizils im Schuppen extra Bienenkästen aufgestellt, damit sie nicht immer zu den anderen Imkern schwärmen, sondern bei mir bleiben.

Sie nahmen es dankbar an. Allerdings habe ich sie im Herbst mit Zuckerwasser gefüttert, damit sie gegebenenfalls nicht verhungern müssen. Insgesamt habe ich dafür 12 Kilo Zucker verwendet. In den Waben war einfach noch zu wenig Honig, weil sie erst nach der Blütezeit einnisteten.

Ich werde im Frühling nur ein wenig abernten, damit sie Platz genug in den Kästen haben, um weiter auszubauen. Die Tage besorge ich mit dann neue Kästen und Waben, um mein Hobby auf Wachstum auszurichten. Mich macht das glücklich. Mich stechen meine kleinen Lieblinge ja auch nicht. Ich bin fest überzeugt, dass Bienen spüren, wenn sie geliebt werden.
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Mein zwölf Jahre altes Meerschweinchen namens Opi ist auch ganz glücklich über den schönen Frühling. Der macht auch dieses Jahr noch nicht schlapp, hoffe ich. Der ist was ganz besonderes.


Ich habe übrigens vorhin die erste Hummel gesehen und gleich photographiert. Hummeln sterben ja auch langsam aus, heißt es. Bei mir aber tummeln sie sich weiterhin gerne. Und wie soll ichs sagen: auch das macht mich glücklich. 😀

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Kommentare zu: "Mitte März und meine Bienen sind wieder da!" (3)

  1. Hammsterdammerin schrieb:

    Da wird man ja fast ein bisschen nostalgisch…:)

  2. Phantadu schrieb:

    Heimweh? Du kommst ja bald…

  3. Update Ende April: Die Jungbienen sind geschlüpft, alle Völker haben überlebt und befruchten unsere Obstbäume. Es ist wundervoll!

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