Neues aus der Bananenrepublik

Karfreitag

Der Wille Gottes: Ein trauriger Tag …

Wir feiern an diesem Tag einen sadistischen Vater und seinen gehorsamen Sohn.  Dieser Vater, wir nennen ihn Gott, verlangte von seinem Sohn, sich für ihn foltern und anschließend lebendig ans Kreuz nageln zu lassen. Dort sollte der Sohn hängenbleiben, bis zu seinem Tode.

Der Grund: Ostern

Warum das Ganze? Was ging in Gottes Schädel vor sich, dass er so etwas von seinem Sohn verlangte? Ganz einfach. Gott ist ein genialer Drehbuchautor und hat einen Sinn fürs grenzenlos Dramatische. Außerdem ist Gott ein Spaßvogel. Obwohl er sich uns Menschen nicht offenbart, verlangt er absoluten Gehorsam. Dazu schickt er derweil Propheten auf die Erde, die seine Botschaft überbringen.

Doch als er feststellen musste, dass sich die Menschheit trotz Propheten und grauenhaften Strafen nicht in den Griff kriegen ließ,  musste er sich was Neues einfallen lassen. Er erfand die Liebe. Und um die zu beweisen, sendete er seinen Sohn, der von Feindes- und Nächstenliebe predigte. Um diesen Worten ein gerüttelt Maß Göttlichkeit zu hinterlegen, musste aber noch ein Wunder her.

Gott grübelte vermutlich nicht allzu lange, denn irgendwie wirkt sein Plan im Nachhinein nicht sehr durchdacht… Aber egal. Gott kam auf die geniale Idee eine Wiederauferstehung von den Toten zu inszenieren, um es seinem Sohn gleich zu tun, der zuvor auch schon Tote wieder lebendig gemacht hatte.

Um diese göttliche Idee öffentlichkeitswirksam in Szene zu setzen, fiel dem Vater, unsrem Allmächtigen Gott, nichts besseres ein, als seinen Sohn zuvor auf gnadenlos grausame Weise leiden zu lassen. Unvorstellbar, was Jesus für Schmerzen gehabt haben muss…  stundenlang an ein Kreuz genagelt… eh schon schwer verletzt… auf den Tod wartend…. während die Menge dabei zugafft.

Zu der Zeit waren Gott und die Menschen nicht zimperlich. Allerdings ist auch zwei Jahrtausende danach nicht zu erkennen, dass das Martyrium von Jesus irgendwas gebracht hat.

Oder doch!

Die Kirche nutzte diesen Kreuzgang dazu, uns allen zu suggerieren, dass wir durch hiesiges Leid vor der ewigen Hölle verschont bleiben, wenn wir nur –  wie Jesus – alles über uns ergehen lassen…

Toll!
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Kommentare zu: "Karfreitag" (1)

  1. Ich sag ma: Gottes Psyche gut analysiert. – Den Ausruf „Toll!“ finde ich mindestens ebenso brillant. 😀

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