Neues aus der Bananenrepublik

Unsere Gesellschaft ist nicht nur vielseitig, sondern auch oft sehr chaotisch. Dennoch: Viele hängen noch immer dem wertkonservativen Weltbild von Ehe, Treue, Familie bis in den Tod blabla nach. Natürlich ist es für Kinder prinzipiell das Beste.

Aber auch nur dann, wenn es auf Dauer funktioniert. Es  ist eine Art Vertrag, um die Familien als Dingsbums der Gesellschaft zu bewahren. Dafür zahlen Unverheiratete einen Batzen Geld an die Steuersparer mit diesem unfassbar albernem Hang zu Kitsch und Kutsch.

Die Ehe ist spätestens seit der Homoehe zur Phrase geworden. Aber es ist modern, und wer was gegen die Homoehe hat, ist ein Nazi oder Katholik. Beides bin ich nicht, darum muss ich für diesen Ehequatsch auch bei Homosexuellen sein… 

Bin ich aber nicht. Ich halte das für absolut  Schwachsinn, weil es völlig an der Grundidee der Ehe vorbeigeht und eh überholt ist.

Wenn aber jetzt Schwule und Lesben meinen, Ehegattensplitting und Adoption einfordern zu müssen,  sollten wir als Gesellschaft einen Schritt weiter gehen und wirklich realistisch werden. Denn bei dem ganzen Fordern und Gleichmacherkram kommt nämlich eine Gruppe der Gesellschaft viel zu kurz. Es sind die Alleinerziehenden, egal ob geschieden oder ledig. Die werden vom Staat bestraft. Sie sind es aber, die die Höchstleistungen in dieser Gesellschaft leisten. Das sind nicht die Ehepaare, das sind nicht die Homosexuellen, das sind nicht die kinderlosen Paare. Doch genau die sind nicht nur im Alltag, sondern auch noch staatlich bevorzugt.

Wenn wir also so einen unfassbaren Blödsinn wie Homoehe und Ehegattensplitting subventionieren, dann sollten wir die Gesellschaft auch  den Realitäten anpassen und sie damit noch weiter öffnen.

Dann sollten wir Polygamie als sowieso wertkonservatives Lebensmodell legalisieren. Denn die meisten Menschen sind, auch wenn sie es nicht zugeben wollen, Polyamoristen und Polygamisten. Ich mein: Wenn schon, denn schon.

Die Idee haben die Piraten. Aber sie ist nicht neu. Ein alter Kumpel Bonifaz und ich wollten das schon vor über 20 Jahren einführen. Uns schwebte das Modell vor, dass eine Ehe beliebig viele Mitglieder haben kann. Ob wir sie auf 1000 Ehepartner begrenzen, haben wir nie abschließend ausdiskutiert. Ich würde sagen: Nein. Es kann dann jeder so viele Leute heiraten, wie er will…, was das Ganze dann unübersichtlich machen könnte. Scheidung ist auch so ein Problem.

Beispiel: Ich habe 25 Ehemänner und 24 Ehefrauen. Eine meiner Frauen heiratet weitere 30 Partner. Bin ich dann auch mit denen verheiratet? Ich würde sagen nein. Bonifaz sagte ja.

Ich muss das nochmal im Detail durchgehen. Aber die Forderung bleibt bestehen: Recht auf Polygamie – natürlich auf Kosten des Staates. Für jeden Ehepartner verlange ich eine Kopfpauschale Euro, und natürlich Ehegattensplittung… Je mehr Partner man hat, desto weniger muss man Steuern zahlen. Ab fünf Partnern gibts dann Extrafettgeld vom Staat. Macht Sinn. Zumindest genauso viel, wie das Ehegattensplitting bei Kinderlosen…

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