Neues aus der Bananenrepublik

Ich wäre heute gerne ich Hamburg gewesen. Dort haben sich 7000 Bürger für Umfairteilen versammelt. Ich war in München dabei. Und auch wenn es vom Podium her hieß: „Schön, dass Sie so zahlreich erschienen sind“ zeigte München mal wieder sein wahres Gesicht. Den meisten ist es egal.

Angeblich haben 1000 Leute am Stachus demonstriert. Doch das glaubt nur, wer will. Es waren deutlich weniger. Diejenigen, die von der U-Bahn in die Einkaufspassage huschten, wurden offenbar mitgezählt. Es ist so traurig, dass es tatsächlich immer die selben sind, die sich die Mühe machen. Ich kann euch nur warnen:

WER DIE DEMOKRATIE VERSCHLÄFT, WACHT IN DER DIKTATUR AUF!

Von wegen Neid, das Problem seid Ihr, mit eurer Gier!

Ulrike Mascher… eine engagierte warmherzige Frau. Ich hab sie gerne. 😉
Ich bin also nicht gegen alle, die der SPD die Treue gehalten haben.

Aber wie oben schon erwähnt, es ist traurig zu sehen, wie im reichen München die Armut wächst, aber sich selbst die Betroffenen nicht die Mühe machen, für ihre Rechte einzustehen. Aber wenn nicht sie, wer dann? Der verwöhnte Mittelstand? Zumindest in Bayern kannst du das Wort Solidarität offenbar vergessen. Ist ja nicht das erste mal, dass viel Aufwand für fast nix ist…

Dennoch werde ich nicht resignieren und weiter für die Demokratie einstehen. Wer nicht mitwirkt, ist schuld daran, dass die da oben machen, was sie wollen.

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Kommentare zu: "Umfairteilen München am 29.09.2012" (2)

  1. antifa-Bolle schrieb:

    Das kann ich nicht gelten lassen. Schließlich war gestern der große Aktionstag der Nazis an 13 Standpunkten. Wir waren beschäftigt. Ihr hattet mal wieder schlechtes Timing. Außerdem ist Oktoberfest. Da sind Dauersuff, Dirndl, Lederhosen und bescheuerte Volksmusik angesagt. Wäre das nicht gewesen, hättet ihr locker 200 Leute mehr für den Kampf um soziale Gerechtigkeit dabei gehabt. Aber du bist cool. Mach weiter so!

  2. Das mit den Nazidemos hab ich mitgekriegt. War um 17 Uhr auf dem Orleansplatz. Aber das massige Polizeiaufgebot war das einzige, was im Regen stand. Ich ging zu einem der Polizeiwägen. Der Fahrer öffnete das Fenster. Ich fragte: Wo sind denn die Nazis und wo die Gegendemonstranten? Ich will meine Staatsbürgerpflichterfüllen. Der Fahrer zwinkerte mich an und sagte: Die Demo habe sich aufgelöst. Der Beifahrer aber sah mich an, als ob er mich fressen wolle… Aber du hast Recht, mir wurde berichtet, dass die Antifa fleißig mobilisiert hat. Ich bin stolz auf euch. Weiter so! 😉

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