Neues aus der Bananenrepublik

Wie sehen oder hören von Menschen, die vom Schicksal oft schon in frühen Jahren weit mehr gebeutelt werden als andere. Und wir fragen uns: Wie ertragt ihr das?

Wiederum sehen wir Menschen, bei denen schon der Start reibungslos verläuft und das Schicksal es offenbar fast durchgängig gut mit diesen Personen meint.

Das ist schön. Jedes Schicksal, das kein hartes ist, ist ein Gutes… sofern diese Verwöhnten Empathie besitzen, und sich auf ihr Glück nichts einbilden, wie so viele.

Ich kenne Schicksale, da schlackern mir die Ohren nur noch. Und ich, die selbst schon sehr viel mehr ertragen musste, als viele andere, kann nicht begreifen, wieso das Leben mit manchen ein so durch und durch böses Spiel spielt. Und dann auch noch alles auf einmal…

Jetzt hab ich wieder so einen Fall, der mir das Herz zerreißt, weil das Leid auch in diesem Fall anscheinend keine Grenzen akzeptiert. Freundin, ehemalige Kollegin und zuletzt meine geliebte Chefin. Sohn krebskrank, der andere nach einem Unfall Anfang des Jahres immer noch und möglicherweise dauerhaft schwer behindert. Und jetzt auch noch das: Ihr Mann, den sie so überalles und aufrichtig geliebt hat, ist plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben. Er hinterlässt ihr einen Berg von Schulden, da seine Firma teuer investieren musste. Er ist tot, damit die Firma kaputt, und seine Angestellten von heute auf morgen arbeitslos. Und sie als Ehefrau bürgt.

Wunderschöne Frau, liebevolle Frau, sensible Frau, fleißige Frau, starke Frau.

Gemeinsam sind wir stark… 

Klingt verdammt gut. Auf zwei Beinen steht sichs besser… Doch wer die Realität anschaut, sollte nicht auf dieses Gemeinsam bauen. Denn auf einem Bein stehts sichs nicht mehr gut. Drum ist es wichtig, selbst mit den Beinen auf dem Boden zu stehen, um im Ernstfall nicht zusammen zu klappen. Sie ist eine Top-Krankenschwester, mit dem Tod zur Genüge vertraut… und irgendwie muss sie jetzt stark bleiben, um zu überleben, für ihre kranken und traumatisierten Kinder… die selbst beide dieses Jahr mit ihrem eigenen Tod zu kämpfen hatten/haben… Was für ein Schicksal…

Unfassbar… unbegreiflich. Unerträglich.
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Kommentare zu: "Wenn der Tod so überraschend kommt…" (1)

  1. Das ist unmöglich zu begreifen, warum manche Menschen von allem reichlich abbekommen … und andere auch.

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