Neues aus der Bananenrepublik

Wieso brauchen wir den Schmerz? Wenn Du Dir unabsichtlich auf Deine Zunge beißt, fällt es schwer, "Schmerz" als etwas Positives wahrzunehmen. Dasselbe gilt für eine Blase an Deinem großen Zeh. Wer braucht denn schon einen vor Schmerz pochenden Fuß?

Aber mal angenommen, Du würdest keine Schmerzen empfinden? Wie oft würdest Du Dir ein Stückchen von Deiner Zunge abbeißen - oder Dir Dein Hinterteil verbrennen, wenn Du in eine zu heiße Badewanne steigst?

Körperlicher Schmerz ist ein wunderbares Alarmsystem, welches weiteren Schaden verhindert. Er teilt uns mit: "Du solltest besser das, was Du da gerade tust, anders machen!"

Emotionaler Schmerz teilt uns eine ähnliche Botschaft mit, z.B. "Du solltest besser das, was Du da gerade denkst, anders denken!"

Es ist normal, ärgerlich zu werden oder eifersüchtig oder ein bisschen nachtragend - wenn es nur eine bestimmte Zeit andauert.

Aber wenn diese Gefühle zu etwas Dauerhaftem werden, könnte die Botschaft lauten:

"Erwarte nicht, andere Menschen zu kontrollieren." "Erwarte nicht, dass sich andere Menschen genau wie Du verhalten." "Mache Dich nicht von anderen Menschen abhängig, Dich glücklich zu machen!"

Wenn wir dabei bleiben, die selben Gedanken wieder und wieder zu denken, werden wir auch dabei bleiben, die selben Schmerzen immer und immer wieder zu empfinden.

(Und dann sagen wir "Aber ich habe Recht!" Unglücklicherweise bedeutet
"Recht haben" nicht, dass uns das in irgendeiner Weise hilfreich wäre!)

Eine Blase an Deinem Fuß ist eine Botschaft, andere Schuhe anzuziehen.

Bei emotionalen Schmerzen, was sich so anfühlt wie eine Blase am Gehirn, lautet die Botschaft für gewöhnlich, die Art und Weise, wie wir denken zu ändern.

Sowohl bei körperlichen wie auch emotionalen Schmerzen gilt gleichermaßen: wenn wir dasselbe wieder und wieder tun, dann tut es auch weiterhin weh!

Quelle: http://www.LEBENheute.com
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Kommentare zu: "LEBENheute.com – Geist, Körper & Seele nähren" (2)

  1. Nicht von dir? Ich könnte schwören, es ist dein Schreibstil, dein Gedankenstil. – Finnick jut, den Text.

  2. Neee, ist nicht von mir, auch wenn ich ähnliches selbst oft predige… Übrigens: ich kann alles mögliche Weise von mir geben, an der eigenen Umsetzung haperts viel zu oft… Drum brauch ich selbst immer wieder solchen Input von anderen… 😉

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