Neues aus der Bananenrepublik

Leiden hat viele Gesichter

Die einen haben zu viel, die anderen zu wenig

Ich kenne fast nur noch Leute, die in Arbeit fast ersticken, so sie denn Arbeit haben. Mein Mitgefühl euch allen. Kenn ich, hab ich hinter mir. Gebranntes Kind…

Dann kenn ich genug Leute, die vor Langeweile fast eingehen. Seis, weil der sichere Job nur ein rein hohles Beschäftigungsprogramm ist, die Arbeit tagein tagaus immer das gleiche Monotone abverlangt, oder weil die Leute keine Arbeit haben.

Ja, von letzeren kenne ich auch so einige. Dazu zählen Rentner, chronisch Kranke, Berufsunfähige und Depressive… Ja, Depressive kenn ich viele. Und wenn ein Winter gar so lange dauert, wie eben dieser, bricht Depression natürlich vollends aus. Ich geb euch Depressiven mal ein paar Tips…

Frauen: Nehmt die Wild Yams-Wurzel. Die harmonisiert eure Hormone. Damit wird nicht nur der ganze grässliche weibliche Zyklusscheiß ausgeglichen, sondern auch eure Psyche, die darunter natürlich auch enorm leidet, wenn ihr so veranlagt seid. Ansonsten versucht eurem unstrukturierten Tag Struktur zu verpassen. Nehmt abends einen Zettel zur Hand und überlegt, was ihr den nächsten Tag erledigen wollt. Schreibt vielleicht sogar einen Wochen- oder Monatsplan, den ihr systematisch abarbeitet. Dabei vergesst nicht, euch täglich mit etwas möglichst Sinnlichem zu belohnen.

Geht zum Therapeuten, sucht Gruppen wie Sportverein, Kneippverein oder was euch sonst gefällt. Sucht Licht, und wenn es das verdammte Solarium ist. Traut euch raus, auch wenn ihr verwirrt, verzweifelt und in Punkto Selbstbewusstsein am Nullpunkt angekommen seid. Denkt euch: Das mach ich jetzt. Augen zu und durch. Probiert es aus.

Sucht die Schuld nicht immer bei anderen und lernt mal Vergangenes, das schlecht war, loszulassen statt wie eine kaputte Schallplatte ständig und ständig euer Elend zu wiederholen. Trainiert euch lieber neue, positive Denkmuster an statt noch die Letzten, die euch zugeneigt sind, endgültig zu vergraulen. Was ihr braucht, ist Integration und nicht noch Ablehnung von außen… reicht schon, dass ihr euch selbst nicht leiden könnt. Fangt an, euch liebzuhaben. Streichelt euch, sagt euch, wie toll ihr seid, und lacht dann. Das alleine treibt den Serotoninspiegel hoch! Hört auf leiden zu WOLLEN und das dann mit dem immer gleichen Scheiß zu rechtfertigen. Einmal muss damit Schluss sein. Das aber könnt nur ihr selbst, wenn ihr es wollt.
Depression ist ein lukratives Geschäft. Aber lasst euch nicht kränkerschwatzen, als ihr tatsächlich seid. Die verdienen damit ihr Geld, dass sie euch mit ihren Diagnosen auch noch in die vollendete Hoffnungslosigkeit runterziehen. So Sätze mit dem Wort lebenslang sollten euch sofort stutzig machen. Nichts, aber auch rein gar nichts ist in Stein gemeißelt. Nach Traumen heilt die Psyche wie körperliche Verletzungen. Lasst es zu, lasst euch Zeit, aber lasst euch nicht noch die unheilbare Depression manifestieren. Ich weiß, dass da unfassbar viel Schindluder getrieben wird. Alles heilt einmal, wenn ihr die Wunden und Verletzungen nicht noch selbst verstärkt.

Männer: Für euch gilt das gleiche. Nur die yamswurzel hat weniger Wirkung, weil ihr von Natur aus fünf Hormone weniger habt.

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Kommentare zu: "Leiden hat viele Gesichter" (4)

  1. Habe an einer Stelle es so gelesen: „Ich geb euch Depressiven mal ein paar Tips… Frauen.“

    Ich verstehe das als Ergänzung deiner hervorragend durchdachter Tips. Wobei nicht mehr als Ergänzung, da primär gelten muss, dass man aus sich selbst heraus glücklich sein kann. So vertsehe ich jedenfalls diese Tipsammlung.

  2. Boh hatte ich in dem Text viele Fehler drin… sollte meine Texte vielleicht doch noch mal lesen, bevor ich sie freigebe… 😉 Ansonsten: klar geht die Befreiung aus der seelischen Düsternis nur von innen heraus. Es gibt ja genug Leute, die nach äußerlichen Kriterien keinen Grund hätten, depri zu sein. Doch die Seele ist hinterfotzig und zeigt uns unsere inneren Schwachstellen. Drum kann einer, der vom Leben geprügelt ist und im weltlichen Sinne nichts hat, von innen heraus strahlen, während der Verwöhnte seine Umgebung mit Negativität vergiftet. Das Codewort für seelische Heilung ist Liebe. Und zwar die Liebe zu sich selbst. Die wiederum hat die Kraft, Liebe zu mehren und damit auch von außen anzuziehen. Der Mensch, der sich trotz aller Widrigkeiten selbst lieben kann, verurteilt weder sich selbst noch andere, sondern ist damit automatisch im Liebesfluss. Ich weiß: Leicht gesagt. Es ist ein langer Weg, den anzutreten es sich aber lohnt.

  3. Tippfehler habe ich nicht gemeint. Ich deutete an, dass, mir persönlich, Frauen Erleichterung verschafft haben. Erfolg bei Frauen als Allheilmittel. Sex als Ersatzbefriedigung. – Die Erkenntnis, die du in deinem Kommentar beschreibst, unterschreibe ich sofort, mit Blut, wenns sein muss. Letztlich kann dir der größte Erfolg, egal auf welchem Gebiet, hohl sein, wenn die Bedingung der Liebe nicht erfüllt ist.

  4. So isses. Ohne Liebe ist alles nichts.

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