Neues aus der Bananenrepublik

Mannomann, was hatte ich alles Pläne…. wenn ich endlich Urlaub hab, dann mach ich dies und das und tarallalla…

Nun hab ich schon ein paar Tage abgeurlaubt… und habn bisschen was gemacht… den Rest der Zeit schau ich, dass ich nicht in Trübsal falle bei dem Dauerkackwetter. Es ist zu feucht, immer nur düster bewölkt und für meinen Geschmack noch viel zu kalt. Warum, so frag ich mich, kann ich mich nicht aus dieser Winterstarre befreien?

Erst Ende Mai verreise ich… bis dahin hatte ich in meinem mir geschenkten Langzeiturlaub unendlich viel vor…

Wo sind die ganze tollen Vorsätze, dieses selbstmotiviernde mit strahlendem Lächeln früh aufstehen und den Tag mit Freude nutzen für all das, wofür mir sonst die Zeit fehlt? Warum hock ich lieber im Netz statt den Garten umzugraben?

N bisschen mach ich… Fünf Minuten… dann vergeht mir der Enthusiasmus…. Bin ich echt so wetterabhängig? Oder ist mir dieser Kackfrühling im tiefsten inneren willkommen? Ich weiß es nicht.

Schande über mich! Früher war alles besser. Vorallem ich. Da gab ich mir nicht so schnell nach… gut, konnte auch nicht. Ein Baby, das Hunger hat, plärrt so laut, dass die faulste Mamma entweder taub werden muss, oder nachgibt… und das war bei mir in allen Lebenslagen so.

Diesen jahrelangen Mega-Dauerstress wollte ich nie wieder. Aber dass ich gleich so ins Gegenteil umkippe und so nur noch auf Gemütlichkeit ausbin, enttäuscht mich jetzt schon n bisschen arg von mir selbst.

Fazit: Ich brauch gar nicht anfangen, irgendwas auf den Zeitpunkt der Rente zu verschieben. Was ich heute nicht mach, mach ich später garantiert auch nicht mehr.

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Kommentare zu: "Urlaub hätt ich mir cooler vorgestellt" (2)

  1. Bist ja selber im Dauerurlaub, Nichte! Aber Papa Vorwürfe machen, nene, Kinder heutzutage!

    Das ist eine Erkenntnis, die mir auch schon länger dämmert. Als Rentner lernt man keine neue Aktivität. Man ist es oder man ist es nicht. Ich bin auch nur aktiv, weil ich muss, nicht weil ich kann. – aber schlechtes gewissen wegen gemütlichkeitsanfällen hätte ich nicht. nichts wünsche ich mir sehnlicher als die gemütlichkeit.

  2. Tja, Dauerurlauberin bin ich im Moment auch. Aber noch kein Profi-Großurlaubsmeister so wie du. Ich lerne noch… Es mangelt mir beim Kopfschütteln über mich noch etwas an Gelassenheit… Aber wenn ich mir den Aktionismus vieler anderer Leute so angucke, dann weiß ich wieder, warum ich mir den Druck aus meinem Alltag rausgenommen habe… Gemütlich ist einfach ohne Stress… man macht, worauf man Bock hat… und nichts tun, tutet man ja nicht… ich tute beispielsweise rauchen, Kaffee trinken, Musik hören und mich von meiner Katze kämmen lassen. Ist das nichts?

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